Kriebelmücken und Gnitzen
Die Kriebelmücke, Auslöser des Sommerkzem beim Pferd
Pferde sind das Lieblingsopfer der Kriebelmücke (früher auch Kribbelmücke genannt).
Diese schwarzen Stechmücken, Kriebelmücken beißen blutende Wunden und sondern Histamin ab. Das Histamin führt durch den Stich der Kriebelmücke zu beachtlichen
allergischen Reaktionen beim Pferd. Die Sypthome des Kriebelmückenstich bei Pferden sind in der Regel schmerzende verdickte Schwellungen, Fieber, Schüttelfrost, Schwindel,
Müdigkeit. In Deutschland und in Österreich ist eine starke Zunahme der Kriebelmücken festzustellen. Die Kriebelmücke (Simuliidae) ist eine kleine (2 bis 6 mm) Mücke.
In Deutschland sind von den Kriebelmücken ca. 50 verschiedene Arten bekannt. Die Schwestergruppe, die Gnitzen (Ceratopogonidae) tritt ebenfalls als Auslöser des
Sommerkzem bei Pferden auf. Es ist bekannt, dass Stiche der Kriebelmücken und Gnitzen allergische Reaktionen bei Pferden auslösen können. Die Mundwerkzeuge sind bei den
meisten Arten der Kriebelmücken und Gnitzen zurückgebildet. Die Kriebelmücke und Gnitze sind stechend-saugend. Im Unterschied zu „Stichsaugern“ (etwa Stechmücken)
sind Kriebelmücken „Poolsauger“. Poolsauger erzeugen eine große Wunde in der sich das Blut sammelt. Das Blut wird dann von der Kriebelmücke und Gnitze aufgesaugt.
Wie lange fliegt die Kriebelmücke
In der Regel sind nur die Weibchen der Kriebelmücken Verursacher von Allergien bei Pferden und Säugetieren da diese zur Ei-Entwicklung
das Blut benötigen. Die Kriebelmücken schlüpfen temeraturbedingt im Frühjahr praktisch gleichzeitig und fallen in großen Schwärmen über
Pferde und andere Säugetiere her. Während einer Saison können bis zu 6 Generationen von der Kriebelmücke gebildet werden, so daß die Kriebelmückenplage
über den ganzen Sommer anhält und bis in den späten Herbst dauert.
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Folgen eines Kriebelmückenstich
Kriebelmücke und Gnitze sind bei sonnigem, windschwachem Wetter besonders aktiv, während kühles und regnerisches Wetter die Plage verringert.
Kriebelmücken lieben saubere Fließgewässer. Deshalb treten sie bevorzugt nahe sauberer Bäche und Flüsse auf. Regionen mit reichlich
Weidevieh, Pferden und Wild als Blutquelle werden bevorzugt. Der Speichel der Kriebelmücke ruft mehr oder weniger starke
allergische Reaktionen hervor. Die betroffenen Stellen sind bei Pferden die Ohren, das Maul, die Mähne, der Schweifansatz, die
Schenkelinnenflächen, und der Bauch.
Der Stich der Kriebelmücke ist schmerzhaft und erzeugt eine lokale Blutverdünnung. Mit dem Speichel der Kriebelmücke kommen Blutgerinnungshemmer
in die Wunde der Pferde. Die Heilung der Wunden wird dadurch erheblich verschlechtert. Bei dem Stich gelangt Histamin (erzeugt Abwehrreaktionen)
in die Wunde. Dieses Histamin führt nicht selten zu allergischen Reaktionen wie dem Sommerekzem. Ein Massenbefall von Kriebelmücken kann im
schlimmsten Fall den Tod von Pferden und anderen Säugetieren herbeiführen. Herz-Kreislauf-Versagen und/oder schwere Hautirritationen
sind die Folge der Kriebelmückenstiche. Viel Pferde kommen infolge der Pankik vor den Kriebelmücken und der damit verbundenen unkontrollierten
Flucht zu Schaden.
Schutz vor den Folgen eines Stich der Kriebelmücke
Es gilt den Anflug der Kriebelmücken zu verhindern.
Den Anfug zu verhindern bedeutet die allergische Reaktion zu verhindern!
Der Anflug der Kriebelmücken auf Pferde und damit der Stich der Kriebelmücke kann mit einem speziell für Kriebelmücken und Gnitzen entwickelten
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